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17.02.2026

Der Klimawandel – Definition, Ursachen, Folgen

Der Klimawandel erwärmt unseren Planeten schnell. Lerne mehr über die natürlichen Ursachen wie die Erdumlaufbahn und die Plattentektonik, die das Klima seit Langem beeinflussen. Entdecke auch den Einfluss des Menschen, der seit der Industriellen Revolution spürbar ist. Interessiert? Das und mehr im folgenden Text!

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Der Klimawandel – Definition, Ursachen, Folgen
lernst du in der Primarschule 6. Klasse - Sekundarstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Klimawandel: Geschichte und Hintergründe

Der Klimawandel ist in aller Munde. Die durchschnittliche Temperatur auf der Erde stieg in den letzten Jahrzehnten schneller als gedacht: Es wird wärmer auf unserem Planeten. Forschende warnen eindringlich vor negativen Auswirkungen auf unser Leben auf der Erde, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Klimawandel

Seit wann gibt es den Klimawandel oder genauer gefragt: Wann begann der Klimawandel genau? Gab es nicht schon immer wieder einen Wandel des Klimas? Auf warme Zeiten folgten kalte Zeiten und dann wieder warme? Das ist doch ein natürlicher Kreislauf, oder? Wie hat sich das Klima denn eigentlich allgemein auf der Erde entwickelt? In dieser Zusammenfassung erfährst du mehr über die Geschichte des Klimawandels – kurz und einfach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erklärt.

Die natürliche Klimageschichte der Erde

Das Klima auf der Erde hat sich immer wieder verändert: Auf warme Perioden folgten kalte Zeiten. Vor ungefähr 20 000 Jahren beispielsweise waren Europa und andere Teile der Nordhalbkugel von einer dicken Eisschicht bedeckt. Diese Kaltzeit endete und wir leben heute in Europa in einer sogenannten gemäßigten Klimazone: Im Sommer wird es bei uns in Deutschland warm, im Winter kalt.

Wie entstehen solche Klimaentwicklungen auf der Erde? Aus heutiger Forschungssicht wird das Klima durch verschiedene Faktoren beeinflusst.

Nähe zur Sonne und die elliptische Erdumlaufbahn
Die Erde dreht sich um die Sonne. Aufgrund der Schrägstellung der Erde zur Sonne entstehen bei uns in Europa die vier Jahreszeiten. Ist Deutschland näher zur Sonne ausgerichtet, ist Sommer. Die Sonnenstrahlen treffen direkter bei uns auf. Auch die Erdumlaufbahn um die Sonne zeigt eine Unregelmäßigkeit: Ihre Bahn verläuft nicht exakt rund und nicht mit dem immer gleichen Abstand zur Sonne: Man spricht von einer elliptischen Form. Das ist eine geschlossene ovale Kurve.

Je nach Stand der Erde zur Sonne, was von der Erdneigung und der Erdumlaufbahn abhängig ist, entstehen so wärmere Zeiten und kältere Zeiten. Dies ist einer der wichtigen Faktoren für den Wechsel der natürlichen Kalt- und Warmzeiten auf unserer Erde.

Meeresströmungen und atmosphärische Zirkulation
Auch die Meeresströmungen und die atmosphärische Zirkulation, das globale Windsystem, haben großen Einfluss auf das Klima.

  • Ozeane nehmen die Wärmestrahlung der Sonne auf und ein zusammenhängendes System von Meeresströmungen entsteht. Weitere Informationen zu den Meeresströmungen findest du im Video Abkühlung trotz Erderwärmung.
  • Die atmosphärische Zirkulation wird auch als Klimaanlage der Erde bezeichnet: Ein hochkomplexes Netzwerk vertikaler und horizontaler Luftbewegungen ist mitverantwortlich für die aktuelle Klimaverteilung auf der Erde.

Vulkanausbrüche
Auch heftige Vulkanausbrüche können einen Einfluss auf das Klima haben. Austretende Vulkanpartikel (z. B. Sulfataerosole) können Sonnenstrahlen absorbieren, wodurch es jedoch meist nur zu einer kurzfristigen Temperaturabnahme kommt.${^1}$

Plattentektonik
Die Erde ist in Bewegung. Die tektonischen Platten der Erde verschieben sich beständig und dabei sehr langsam. Weitere Informationen darüber findest du im Video zur Plattentektonik. Diese sehr langsamen Bewegungen können ebenfalls Auswirkungen auf das Klima haben. Als beispielsweise vor ungefähr zwei Millionen Jahren der nordamerikanische Kontinent mit dem südamerikanischen Kontinent zusammentraf, wurde der bis dahin mögliche Meerwasseraustausch an dieser Stelle gestoppt und es fand keine Temperaturangleichung mehr statt. Dies hatte Auswirkungen auf die oben beschriebenen Meeresströmungen und Winde und somit auf das Klima.

Einfluss des Menschen auf den Klimawandel

All diese hier dargestellten Faktoren führen zu dem sogenannten natürlichen Klimawandel, der sich seit jeher auf der Erde zeigt. Seit der industriellen Revolution gibt es einen weiteren Einflussfaktor auf das Klima: den Menschen und seine Technologien.

Denn seit dieser Zeit wird immer mehr Kohle, Erdgas und Erdöl für die Umwandlung unter anderem in Bewegungsenergie und elektrische Energie verbrannt. Dies verändert die Zusammensetzung der natürlichen Treibhausschicht (Zunahme von Kohlenstoffdioxid), deren Treibhauseffekt für das lebensfreundliche Klima auf der Erde mitverantwortlich ist.

  • Ab den 1960er-Jahren wurden Messungen des Kohlenstoffdioxidwerts in der Luft systematisch vorgenommen und es wurde abgeleitet, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid Einfluss auf das Klima hat.
  • Ab Mitte der 1980er-Jahre wurden diese Zusammenhänge in den Medien an die breite Öffentlichkeit weitergegeben.
  • Im Jahr 1988 wurde der sogenannte Weltklimarat gegründet, ein zwischenstaatlicher Ausschuss, der seit 1990 in regelmäßigen Abständen Klimaberichte veröffentlicht.
  • Mit dem UN-Klimabericht 2007 wurde die Temperaturerhöhung auf der Erde endgültig in Zusammenhang mit der Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl gebracht. Mithilfe verschiedener Abkommen, wie dem Kyoto-Protokoll 1997 und dem Pariser Klimavertrag im Jahr 2015, wird versucht, weltweit zu handeln und Maßnahmen zur Eindämmung des menschengemachten Klimawandels umzusetzen.

Die aktuelle Klimaforschung zeigt beispielsweise in dem sechsten Klimabericht (Sixth Assessment Report AR6), dass die Folgen und Risiken des Klimawandels sehr stark zunehmen und immer schwieriger zu bewältigen sind. Akuter Handlungsbedarf wird immer deutlicher.${^2}$

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Der Klimawandel – Definition, Ursachen, Folgen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Klimawandel – Definition, Ursachen, Folgen kannst du es wiederholen und üben.
  • Tipps

    Klima und Wetter sind nicht dasselbe. Das Wetter beschreibt den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt. Es ist kurzfristig und kann sich innerhalb von Minuten ändern.

    Lösung

    Der Klimawandel beschreibt eine langfristige Veränderung des Klimas auf der Erde. Das Klima hat sich zwar schon immer natürlich verändert, der derzeitige Klimawandel verläuft jedoch besonders schnell, weil er stark durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Energieträger und Abholzung beeinflusst wird.

  • Tipps

    Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre ein Leben, wie wir es kennen, auf der Erde nicht möglich, weil es viel zu kalt wäre.

    Viele Inselstaaten wie die Malediven und Kiribati liegen sehr niedrig über dem Meeresspiegel und sind deshalb durch die Folgen des Klimawandels besonders gefährdet.

    Lösung

    Der natürliche Treibhauseffekt entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf die Erde treffen und von der Erdoberfläche aufgenommen werden. Die aufgenommene Lichtenergie wird in Wärmeenergie umgewandelt und anschließend wieder in Richtung Atmosphäre abgestrahlt. Treibhausgase wie Wasserdampf und Kohlendioxid nehmen einen Teil dieser Wärmestrahlung auf und geben sie teilweise zurück zur Erdoberfläche. Dadurch bleibt Wärme in der Nähe der Erde gespeichert und die Erde wird erwärmt.

    Der natürliche Treibhauseffekt ist lebenswichtig, da er dafür sorgt, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde hoch genug ist, um Leben zu ermöglichen. Ohne ihn wäre es auf der Erde etwa –18 °C kalt.

    Problematisch ist der vom Menschen verstärkte Treibhauseffekt. Durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Energieträger, Abholzung von Wäldern sowie Landwirtschaft und Industrie gelangen zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre.

    Diese erhöhte Konzentration an Treibhausgasen führt dazu, dass mehr Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten wird. Dadurch steigt die globale Durchschnittstemperatur, was den Klimawandel beschleunigt und schwerwiegende Folgen wie Extremwetter, das Schmelzen von Gletschern und den Anstieg des Meeresspiegels hat.

  • Tipps

    Zwei Auswirkungen bleiben übrig und lassen sich keiner Folge des Klimawandels zuordnen bzw. sind falsch.

    Gletscher sind Süßwasserspeicher.

    Lösung

    Durch den steigenden Meeresspiegel gehen Lebensräume verloren und Küsten werden überschwemmt.

    Längere Trockenzeiten (Dürreperioden) führen dazu, dass Pflanzen schlechter wachsen und Wasser knapp wird.

    Stürme, Starkregen oder Überschwemmungen (Extremwetter) können große Schäden an Gebäuden und Straßen verursachen.

    Durch das Abschmelzen von Gletschern gehen wichtige Süßwasserspeicher verloren, die für Trinkwasser und Landwirtschaft in vielen Regionen entscheidend sind.

  • Tipps

    Überlege genau, ob man die jeweilige Maßnahme realistisch im Alltag umsetzen kann.

    Überlege genau, ob die Maßnahmen wirklich klimapolitisch sinnvoll sind.

    Lösung

    Es gibt einige Maßnahmen, die jede und jeder relativ leicht im Alltag umsetzen kann, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

    Die Nutzung von Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, ein geringerer oder kein Konsum von Fleisch, Energiesparen im Haushalt sowie der Kauf regionaler Produkte helfen dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, da weniger Energie verbraucht und kürzere Transportwege genutzt werden.

    Besonders wichtig sind auch Lösungsansätze auf politischer und dort vor allem auf internationaler Ebene. Auf das Verhalten von Regierungen und Großunternehmen können Privatpersonen aber nur unmittelbar einwirken.

  • Tipps

    Eine phasenweise stärkere Sonnenaktivität und der Wechsel der Jahreszeiten sind zyklische Prozesse, die den Treibhauseffekt jeweils für einen relativ kurzen Zeitraum verstärken können.

    Die Rodung von Wäldern ist ein Prozess, der bewusst durch den Menschen gesteuert wird.

    Lösung

    Es gibt mehrere vom Menschen verursachte Gründe für den verstärkten Treibhauseffekt.

    Dazu zählt die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas in Kraftwerken, Fahrzeugen und Heizungen, bei der große Mengen Kohlenstoffdioxid (CO₂) freigesetzt werden.

    Ein weiterer Grund ist die Abholzung von Wäldern, zum Beispiel des Regenwaldes. Dadurch gibt es weniger Bäume, die CO₂ aus der Atmosphäre aufnehmen können.

    Außerdem trägt die Landwirtschaft und Viehzucht, insbesondere die Massentierhaltung, zum Klimawandel bei, da dabei das Treibhausgas Methan (CH₄) in großen Mengen entsteht.

  • Tipps

    Oft wollen Menschen klimafreundlich handeln, aber die Umstände lassen es nicht zu. Frage dich bei jeder Textstelle: Könnte ich oder meine Familie das heute theoretisch selbst entscheiden und umsetzen?

    Lösung

    Die Verantwortung der Einzelperson umfasst alle direkten Alltagsentscheidungen, wie den bewussten Griff ins Supermarktregal, die Wahl des Verkehrsmittels, das Abdichten der eigenen Fenster sowie das Aneignen und Weitergeben von Wissen.

    Demgegenüber steht die übergeordnete Verantwortung von Politik und Wirtschaft, welche die Rahmenbedingungen schafft. Dazu gehören staatliche Aufgaben wie der Ausbau der Schieneninfrastruktur, die Festlegung von Subventionen und Steuern sowie Bauvorschriften für Städte. Auch die Umstellung der Energieerzeugung und der industriellen Produktion sowie internationale Verträge liegen in diesem Bereich, da sie enorme Investitionen erfordern, die über die Möglichkeiten Einzelner hinausgehen.

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